Die Domain jajapami.blog gibt es nicht mehr!
JaJapami.com, jajapami.de und jajapami.wordpress.com laufen weiter wie bisher.
Die kommenden Wochen rufen viele Erinnerungen wach. Wir hatten immer gehofft nochmal nach Kekova, Knidos oder Symi zu kommen und es ist ganz wunderbar, dass wir nun tatsächlich mit unserem eigenen Boot hier entlang segeln können!
In Kekova gibt es die versunkene Stadt, jede Menge antiker Sarkophage und Hassan, den „besten Koch vom Mittelmeer!“
Bei Hassan hat damals alles angefangen. Vor gut 12 Jahren haben wir bei ihm im Restaurant zum ersten mal Weltumsegler kennengelernt, die mit ihrem Katamaran dort vor Anker lagen. Die Idee vom eigenen Boot und der Möglichkeit, länger als nur ein paar Wochen am Stück zu segeln, wurde geboren. Wohin solche Träumereien führen können, sieht man ja jetzt!



Das Wiedersehen war sehr herzlich und die Gastfreundschaft unverändert reizend!

Von Kekova ging es nach Kalkan, wo Peter von Bord gegangen ist.

Es geht immer weiter nach Westen. Tags versuchen wir so viel Strecke zu machen wie möglich, Am Abend l suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und lassen den Anker fallen.
Ende Mai machen wir noch einen sehr erinnerungsträchtigen Stopp: Die antiken Stätten von Knidos. Wunderschöne Ausgrabungen direkt am Meer, mit Tempeln, Säulen und Amphitheater.



Nach Knidos stoppen wir noch kurz in Datça um uns dann auf den Weg nach Griechenland, und damit zurück in die EU, zu machen. Die Türkei war landschaftlich und historisch natürlich immer noch fantastisch, aber persönlich waren wir schon recht betrübt über die Veränderungen. Wo immer Touristen zu erwarten sind, waren die Preise abartig und die Menschen eher unfreundlich und genervt. Ehrlich gesagt wäre ich das vermutlich auch, bei der Sorte von Touristen, die wir so gesehen haben… Wir haben uns auch immer wieder gefragt, wem diese vielen, großen Motoryachten wohl gehören, die in der Region jetzt unterwegs sind und rücksichtslos die Umwelt verpesten und das Seegras mit ihren Ankern zerstören? Rund Athen haben wir auch noch Einige gesehen, seitdem aber nur noch in kleineren Mengen.


Wir sind mittlerweile schon in Spanien angekommen und ich schreibe hier auf der Werft in Cartagena.
Quer durch Griechenland, über Sizilien und Sardinen, haben wir bemerkenswerte Abenteuer erlebt! Seit ungefähr Athen wurde es wieder verflixt anstrengend für uns und mir hat die Zeit und auch die Motivation gefehlt, diesen Reisebericht fortzuführen. Jetzt will ich versuchen den Faden wieder aufzunehmen, denn bis zur Vollendung unserer Weltumsegelung fehlt nicht mehr viel! In Gibraltar (ca. 250 nm entfernt) werden wir unsere eigene Kurslinie kreuzen und dann können wir uns offiziell Weltumsegler nennen!
Von dort ist es nur noch ein letzter Schlag bis wir unser endgültiges Ziel erreicht haben – hoffentlich lassen uns die Orcas unbehelligt ziehen!
