Tag 26 und 27 Wir sind da!

Über Tag 26 will ich gar nicht viele Worte verlieren. Wir waren alle nicht gut drauf, müde und wollten endlich ankommen. Aber die Bedingungen waren nicht gut. Die zum Segeln und einige Andere auch.

Zum Glück hat JD ein nettes Sandfleckchen vor Timors Nordküste gefunden und wir haben umstandslos die Nacht am Anker verbracht.

Quelle: Google Maps

Heute lief es ganz gut. Man kann natürlich immer über Wind, Welle und Gegenstrom schimpfen, aber das spare ich mir.

Nach Tagen auf offener See ist Küstensegeln vor grünen, imposanten Bergen ein Traum!

Es gibt hier auch neue Bootsfallen, die wir so noch nicht kannten: Kleine hölzerne Flöße, die an Mooringtonnen verankert sind, hocken einfach irgendwo in unserem Fahrwasser.

Das Erste haben wir rechtzeitig gesehen, das Zweite zufällig erst in unserem Kielwasser und das Dritte haben wir, mit einem dezenten Rums, leicht touchiert. Nix passiert zum Glück. Aber ab dann war der Ausguck sehr wachsam!

Mein persönliches Highlight heute war ein Bad. Nicht im Meer, dazu war keine Zeit, aber in unserer Decksbadewanne. Das erste Bad im Wasser des Indischen Ozeans! (War auch echt nötig – hihi)

Und nun sind wir da!!! Um 23 Uhr haben wir an einer Mooring Boje direkt vor der Stadt festgemacht! Yippijajehh!!!

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