Tag 20 Tschüss Australien

Anker auf und hinaus in die Arafura See! Das Meer ist milchig türkis und nur 20 Meter tief, der Wind gut für entspanntes Genua segeln.

Quelle: Google Maps

Kurz nachdem wir draußen sind, hören wir am Funk, dass der Frachter neben uns versucht uns zu erreichen. Wir hören wie er mit dem Lotsenboot über uns spricht, aber offensichtlich können sie uns nicht hören. Verflixt! Was ist da los? Die zweite Funke unten am Kartentisch funktioniert zum Glück und wir können erklären, was passiert ist.

Ein beherztes Wackeln am Stecker hilft schließlich. War wohl ein bisschen viel Salz drin…

Dann werden wir, wie schon lange erwartet, endlich von der Australien Border Force überflogen. Man ruft uns kurz: Woher, wohin und Heimathafen – das war’s dann schon.

Leider war es das aber noch nicht mit des Tages Mühen: als wir den Generator anschmeissen, entdecken wir etliche Liter Salzwasser im Motorraum. Nimmt das denn nie ein Ende? Was ist es diesmal? Den Test müssen wir aufgrund des Ladestands auf morgen verschieben.

Ich falte mich erstmal in die Enge neben dem Generator und hohle mit einem Schwamm das Wasser raus. Tomas hält mir derweil einen Sonnenschirm, damit ich dabei nicht verbrutzele.

Der Abend ist dafür sehr erholsam, toller Sonnenuntergang, tolle Quiche mit frischem Salat und fast kein Seegang. Um uns rum segelt ein Kanadier auf X Wing einhand Richtung Darwin. Er und JD plaudern bestimmt ne Stunde lang am Funk und während der Nachtwachen gucken Alle immer nach Drews Lichtern. Er muss natürlich zwischendurch mal schlafen, während unsere Wache immer besetzt ist. Ist nett, hier draussen nicht alleine zu sein.

X Wing ist der Pixel am Horizont

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