Es war Stockefinster als die Pami schliesslich auf das Great Barrier Reef zuhielt. Zwei Meilen vor dem Pass näherte sich unpassender Weise mal wieder ein Squall, aber es war für Bianca eh der vereinbarte Zeitpunkt den Käpt’n zu wecken.


So haben sich die Beiden also durch Wind und Regen mit Hilfe des Radars, da absolut nichts zu sehen war, in den Eingang zum gelobten Land gekämpft. Viel Wind aber passende Tide haben uns flott hindurch segeln lassen, aber ganz einfach war es wohl nicht.
Als ich zur Wache kam, herrschte bereits die totale Ruhe. Links Australien, rechts ein paar Inselchen, netter Wind und fast flaches Wasser – was will man mehr?
Stundenlang Sonnenschein und Wärme ohne Schaukelei. Alle Luken auf! Die Pami putzt und lüftet sich wie nach einem langen Winter.
Nachmittags gab es noch ein bisschen Regen, aber wen stöhnt das schon? Wir nähern uns Thursday Island in gutem Tempo und Nachts zwischen Inseln und Leuchtfeuer hindurchzunavigieren macht eindeutig mehr Spass, als auf hoher See Wind und Wellen abzuwettern.

Herzlichen Gruß und weiterhin eine gute Zeit
Rolf und Gerhild Bickelmann
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